Flüsse, Wasserfälle und Seen

Das Flusssystem in Costa Rica unterteilt sich bestimmt durch die Mündungsgebiete in drei Bereiche: der Norden, die Karibik und der Pazifik. Dabei stellt die Gebirgskette, die sich von Nordwest nach Südost erstreckt, die natürliche Grenze der Bereiche dar und ist Ursprungsort der meisten Flüsse. Auf ihrem Weg in die Täler durchkreuzen die Flüsse die unbeschreibliche Vegetation der Regen- und Nebelwälder. Es entstehen beeindruckende Wasserfälle in atemberaubenden Szenarien.

Nördliche Region

Im Norden finden Sie die Flüsse Sarapiquí und Colorado, die besonders zum Rafting geeignet sind. Außerdem fließt dort der Río San Carlos, dessen reiche Fauna Sie von Boca Tapada aus mit dem Boot bewundern können. Dieser mündet im Río San Juan, welcher einen Teil der Grenze zu Nicaragua bildet und dem Nachbarland angehört. Im Nationalpark Vulkan Tenorio befindet sich der Río Celeste, welcher aufgrund seiner eindrucksvollen Türkisfärbung ein beliebtes Reiseziel darstellt. Von großer Bedeutung für die Stromerzeugung aus Wasserkraft ist der Lago Arenal, welcher am Fuße des gleichnamigen Vulkans liegt und mit 85 km² die größte Süßwasseransammlung des Landes ist. In der Nähe des Vulkans Arenal befindet sich der imposante La Fortuna Wasserfall, der aus 70 m Höhe in einer Lagune stürzt und viele Besucher anlockt.

Karibik

Ein beliebtes Ausflugsziel in der Karibik ist der Nationalpark Tortuguero, durch welchen der gleichnamige Fluss und Kanal fließt. Eine Bootstour durch die üppige Vegetation mit der bemerkenswerten Flora und Fauna ist ein sensationelles Erlebnis. Wer es etwas schneller und energiegeladener mag, findet auch in der karibischen Region mehrere Raftingmöglichkeiten. Die Flüsse Reventazón und Pacuare laden zu Wildwassern auf Weltklasseniveau ein.

Pazifik

Die Flüsse in der Region des Pazifik sind kürzer als in der Karibik und im Norden, da die sich die zentrale Gebirgskette näher an der pazifischen Küste befindet. Der längste Fluss ist auf dieser Seite der Río Tempisque, welcher Guanacaste durchkreuzt und im Golf von Nicoya mündet. Das letzte Stück fließt dieser Fluss durch den Nationalpark Palo Verde, ein wichtiges Feuchtgebiet und Vogelparadies. Ein weiteres Feuchtgebiet ist das Térraba-Sierpe im Südpazifik. Es liegt an der Mündung der beiden Flüsse Térraba und Sierpe und beherbergt die größten und wichtigsten Mangrovenwälder Costa Ricas. Diese können Sie bei der Bootsfahrt von Sierpe nach Drake Bay oder zum Nationalpark Corcovado durchqueren. Dieser Weg ist vor allem in der Regenzeit empfehlenswert, wenn die Straßen teilweise überschwemmt sein können.

    Flitterwochen in Costa Rica

    14 Tage

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